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Yoga-Matten

Die Matte ist das wichtigste Stück Ausrüstung. Sie gibt Halt, polstert Knie und Handgelenke und markiert deinen Platz, ob im Wohnzimmer, im Studio oder auf der Wiese.

Die Materialien im Vergleich

Je mehr Punkte, desto besser schneidet das Material ab. Bei der Nachhaltigkeit zählen Rohstoff, Schadstoffe und Haltbarkeit.

MaterialGriffDämpfungNachhaltigkeitDas solltest du wissen
PVCGünstig, robust, große Auswahl. Enthält oft Weichmacher und lässt sich kaum recyceln.
TPELeicht und weich, frei von PVC und Latex. Nutzt sich schneller ab, gut für Einsteiger.
NaturkautschukSehr griffig und stabil, aus nachwachsendem Rohstoff. Schwer, riecht anfangs nach Gummi, nicht bei Latexallergie.
Kautschuk mit PUGlatte Oberfläche, die auch bei schwitzigen Händen hält. Beliebt bei Vinyasa und Ashtanga, eher teuer.
KorkWird mit Feuchtigkeit sogar griffiger, wirkt antibakteriell und riecht nicht. Etwas härter und weniger gepolstert.
Baumwolle, JuteNatürlich und waschbar, traditionell in Indien. Rutscht auf glattem Boden, eher für ruhige Stile und Meditation.

Welche Dicke passt?

Dünne Matten geben einen festen Stand, dicke schonen die Knie. Für die meisten Stile ist der Mittelweg ideal.

1,5 mm Reisematte

Faltbar und leicht, für unterwegs oder als Auflage auf einer Studiomatte.

3 bis 4 mm Standard

Der beste Kompromiss aus Stabilität und Polsterung, für fast alle Stile.

5 bis 6 mm Komfort

Mehr Polster für empfindliche Knie und ruhige Stile wie Yin Yoga.

8 bis 10 mm Gymnastikmatte

Sehr weich, gut für Pilates und Liegeübungen. Für Standhaltungen zu wackelig.

Länge und Breite

Die Standardgröße liegt bei etwa 183 mal 61 Zentimetern. Ab etwa 1,80 Meter Körpergröße lohnt sich eine Matte mit 200 Zentimetern Länge, damit Kopf und Füße in der Endentspannung nicht über den Rand ragen. Breitere Matten mit 66 oder 80 Zentimetern geben mehr Platz bei weiten Standhaltungen.

Pflege

Regelmäßig abwischen: Ein weiches Tuch mit Wasser und einem Tropfen milder Seife reicht. Danach gut trocknen lassen, bevor du sie aufrollst.

Keine pralle Sonne: Naturkautschuk wird durch UV-Licht spröde. Auch im heißen Auto sollte keine Matte liegen.

Richtig rollen: Rolle die Matte mit der Oberseite nach außen, dann bleiben die Enden beim Ausrollen flach liegen.

Neue Matten: Manche rutschen anfangs etwas oder riechen. Ein paar Tage gut lüften und einmal abwischen hilft.

Kurz vor dem Kauf

Wofür?

Dynamische Stile brauchen Grip, ruhige Stile Polster. Wer viel reist, achtet auf das Gewicht.

Probieren

Im Studio verschiedene Matten testen, bevor du kaufst. Der Unterschied im Griff ist größer als gedacht.

Schadstoffe

Auf geprüfte Materialien achten. Ein starker chemischer Geruch ist kein gutes Zeichen.